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Auschuss für Integration&Migration

Pressemitteilung zur Aufnahme von Flüchtlingen in Wolfsburg

Aus aktuellem Anlass möchten wir hier unsere Pressemitteilung zur aufgekommenen Diskussion darüber, ob mehr Flüchtlinge in Wolfsburg aufgenommen werden sollen/können, veröffentlichen:

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21.06.2012 Ausschuss für Integration und Migration

Die Tagesordnung enthielt u.a. die Genehmigung des Protokolls der letzten Sitzung, die Vorstellung des Arbeitsmarktmonitors und einen Bericht über die aktuelle Situation von Migranten auf dem Arbeitsmarkt und schließlich den Bildungsbericht.

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05.06.2012 Vorstellung des Familienberichtes

Die Mitglieder des Ausschusses für Integration und Migration, des Sozial- und Gesundheits-, des Kultur-, Schul-, Jugendhilfe- und Sportausschusses waren zu einer gemeinsamen Sitzung in das „Café am Markt“ in Westhagen eingeladen, um über die zentralen Ergebnisses der Wolfsburger Familienbefragung informiert zu werden.
Wissenschaftlich begleitet wurde die Befragung durch das Deutsche Jugendinstitut.
Befragt wurden alle in Wolfsburg lebenden Familien, die Rücklaufquote der ausgefüllten Fragebögen betrug 31%.
Bei gleichzeitiger Betrachtung des Bildungs- und des Sozialberichtes ermöglichen die erhobenen Daten und Erkenntnisse ein weiteres gezieltes Arbeiten in Wolfsburg.
Außer eindeutig positiven Ergebnissen wie beispielsweise die gute Beurteilung der Betreuungsangebote zeigte sich, dass es die Alleinerziehenden sind, die oft ein sehr geringes Einkommen haben und noch der Unterstützung bedürfen.
Nachzulesen ist der Bericht hier: http://www.wolfsburg.de/irj/go/km/docs/imperia/mam/portal/projekt_wohlfuehlstadt/pdf/familienbericht.pdf

26.04.2012 Ausschuss für Integration und Migration

26.04.2012 Ausschuss für Integration und Migration

Erstaunlich war schon beim Erhalt der Einladung, dass es keinerlei Vorlagen geben würde, ich meine, dass dies zum ersten Mal der Fall ist, seit ich an Sitzungen teilnehme.
Dafür standen aber außer den üblichen Punkten mündliche Berichte über den Workshop zum Integrationspreis und zur Beauftragung des Institutes IMAP, eine Präsentation des Integrationskonzeptes „Vielfalt leben“, die Vorstellungen der Anerkennungsberatung des Jobcenters Wolfsburg sowie ComItEs auf der Tagesordnung. Das verhieß eine lange Sitzung!
Ab 2013 soll jährlich ein Integrationspreis verliehen werden, wozu ein Workshop zur Festlegung der Kriterien zur Vergabe dieses Preises durchgeführt wurde. Diesem Workshop werden noch zwei weitere Treffen folgen mit dem Ziel, dass das Konzept im September fertiggestellt sein soll.
Mit der IMAP: http://www.imap-institut.de/ ging es dann nicht ganz so einfach weiter. Es begann damit, dass die notwendigen Unterlagen nicht allen zugänglich gemacht worden waren. IMAP soll auf Wunsch der Verwaltung ein Konzept zur interkulturellen Öffnung der Stadtverwaltung erstellen, worüber der Verwaltungsausschuss am 15.05. abstimmen soll. Ich kann erstens nachvollziehen, dass man nicht über etwas abstimmen, es beschließen möchte, wenn man es gar nicht kennt. Ich kann zweitens die helle Aufregung und die plötzliche Hektik der Vortragenden nicht nachvollziehen, als sich herauskristallisierte, dass niemand über die „Katze im Sack“ reden würde. Da niemand etwas grundsätzlich gegen die Auftragsvergabe an IMAP einzuwenden hatte, sich aber alle irgendwie nicht ausreichend informiert fühlten, ist es drittens rechtens, dies in den Fraktionen zu besprechen und im VA zu beschließen. Viertens kann ein so ehrgeiziges natürlich auch mit Kosten verbundenes Projekt – 5200 Mitarbeiter sollen „mitgenommen“ werden –nicht ohne entsprechende Vorabinformation befürwortet werden. Es war insgesamt ein wenig viel der unnötigen Aufregung!
Nett fand ich, vom Vorsitzenden mit „Frau Piroska“ angesprochen zu werden, woraufhin ich ihn über meinen Vor- und Nachnamen sowie die korrekte Aussprache meines Vornamens (Migrationshintergrund!) informierte.
Die Präsentation „Vielfalt leben“ beschränkte sich auf das Verteilen der neuen Broschüre, die in lediglich 1500 Exemplaren gedruckt wurde.
Die Anerkennungsberatung des Jobcenter Wolfsburg ist eine nützliche und hilfreiche Anlaufstelle für alle, deren in einem anderen Land erworbener Berufs-oder Hochschulabschluss nicht anerkannt wird.
Anschließend stellte der Vorsitzende Paolo Brullo ausführlich Comites Wolfsburg (Komitee der Italiener im Ausland) vor.
Schließlich gab es noch einen mündlichen Bericht zur Ratsanfrage der SPD F 003/2012. Dazu sei zunächst einmal rein formal gesagt, dass uns Piraten eingebläut wurde, eine Anfrage dürfe nicht mehr als drei Fragen beinhalten, die Anfrage 003/2012 besteht aus 6 Fragen. Die Oberfrage lautet: Wie viele Mitarbeiter mit Migrationshintergrund sind bei der Wolfsburger Stadtverwaltung und den städtischen Töchtern beschäftigt“ und wird dann noch in Teilbereiche spezifiziert. Da die zur Beantwortung der Fragen benötigten Daten gar nicht von der Stadt erfasst werden, wurde dargelegt, wie schwierig es aus den verschiedensten Gründen (u.a. Datenschutz) es sein wird, diese Anfrage erschöpfend zu beantworten.
Dies wollte der Vertreter der SPD so nicht hinnehmen, aber ich fand die vorläufige Beantwortung der Verwaltung verständlich und nachvollziehbar.
Pünktlich um 17.30 Uhr begann auf dem Gerüst vor den Sitzungszimmerfenstern der Baulärm an der Fassade. Der hatte auch sein Gutes!

09.02.2012 Ausschuss für Integration & Migration

An diesem Ausschuss konnte ich nicht teilnehmen und musste mich entschuldigen. Das Sitzungsprotokoll kann hier nachgelesen werden:http://ratsinfo.wolfsburg.de/buerger_session/ydocstart.asp